Projektbeispiel: Mozarthaus Vienna - Multimedia-Installationen
Konzeption und Umsetzung zahlreicher Multimedia-Installationen auf 1000m² des renovierten "Mozarthaus Vienna"
Die audiovisuellen Installationen im Mozarthaus sind inspiriert von den Medientechniken und Wunderwelten aus Mozarts Zeit: Damals, noch Jahrzehnte vor der Erfindung von Foto und Film, kamen optische Experimente und Illusionen, Automaten und mechanische Tricks in Mode, welche das Publikum ihrer Zeit in Erstaunen versetzten. Die neuen Medien unserer Zeit knüpfen daran an und vermitteln dem Publikum auf sinnliche Weise einen Eindruck von Mozarts Leben und seinem Umfeld.
Aufgaben:
Das Mozarthaus Vienna ist das einzige noch erhaltene Gebäude in dem Mozart gelebt hat. Ziel ist es, die neue Marke Mozarthaus Vienna (früher Figarohaus) mit dieser neuen Inszenierung international zu vermarkten und als attraktives Museum zu etablieren. 180.000 Besucher pro Jahr sollen im Mozarthaus Vienna die Welt Mozarts kennenlernen und erleben können. In kürzester Zeit musste unter den Einschränkungen des Denkmalschutzes, auf geringer Ausstellungsfläche und Mangel an Originalobjekten Mozarts Welt für ein breites, internationales Publikum kreiert werden.
Lösungen:
Die Besucher werden bereits im überdachten Hof von einer Video- und Soundinstallation empfangen (Ouvertüre und Making of), die auf den Besuch im Hause Mozart einstimmt.
Der multimedial begleitete Weg setzt sich im obersten Stock fort, wo ein Flug über das alte Wien die wichtigsten Orte in Mozarts goldenen Jahren in Wien zeigt (Monitorinstallation "Flug über Wien").
Kleine Perspektiventheater und ein großes Projektionspanorama über die berühmten Grabennymphen präsentieren die galanten Seiten des 18. Jahrhunderts als erotisches Spiel der Entdeckungen.
Eine Videoinstallation zum Thema Figaro vereint das Prinzip alter Puzzlewürfelspiele mit moderner Ästhetik und Videotechnik.
Den Abschluss bildet die multimediale Hommage an Mozarts Oper Die Zauberflöte:
Eine Bühnenlandschaft aus Kulissen, Projektionen und Lichteffekten zeigt eine Kurzversion der Zauberflöte als virtuelle Spiegeloper von 1791 bis heute. Filmausschnitte legendärer Inszenierungen werden dabei in die teils reale, teils virtuelle Bühnenlandschaft eingespiegelt. Der zeitlose Publikumsliebling Papageno bewegt sich als Projektion im Raum und durch die Zeit und präsentiert die wichtigsten Arien aus der Zauberflöte.