Projektdetails
Aus dem Geschmacks-Tempel wurde Edlingers Tempel – und mit dem Namen ein Auftritt, der erzählt statt aufzählt. Jede Seite hat eine Aufgabe: Die Küche erklärt, warum „wild“ mehr heißt als Fleisch, die Speisekarte nennt zu jedem Gericht die Herkunft, die Lieferant*innen stehen mit Vornamen und Geschichte da. Die Fotos dafür hat Felix Kohlschütter eigens für den neuen Auftritt gemacht. Das Narrativ entstand nicht am Schreibtisch, sondern im Gespräch über das, was dieses Wirtshaus ausmacht: das ganze Tier, die Herkunft, die Menschen. Im selben Prozess entstanden auch die Schritte über die Website hinaus, vom Kartendienst bis zur KI-Sichtbarkeit.
Dahinter läuft Kirby mit einem deutschsprachigen Redaktionsbereich, in dem die Gastgeberin Mittagsmenü, Speisekarte und Termine selbst pflegt – zweisprachig, wobei der englische Reiter den deutschen Text zum Übersetzen vorgibt. Saisonales steuert sich selbst: Einträge für Trüffelmarkt, Gansl oder Silvester erscheinen zum richtigen Zeitpunkt und verschwinden wieder; Feiertage und Betriebsurlaub laufen über dasselbe Prinzip. Reserviert wird direkt über TheFork, von jeder Seite aus, besondere Menüs wie Weihnachten oder Silvester als eigene Auswahl. Für Suchmaschinen und KI-Dienste ist die Seite vollständig maschinenlesbar ausgezeichnet – vom Restaurant bis zum einzelnen Veranstaltungstermin.
Gebaut ist der Auftritt datensparsam: ohne Tracking, ohne Cookiebanner, mit selbst gehosteten Schriften und einem Lageplan als Bild statt eingebetteter Karte – die Seite lädt nichts von fremden Servern. Neue Anlässe bekommen nach bestehender Vorlage in kurzer Zeit eine eigene Seite. Es ist nicht das erste Projekt in diesem Haus: Schon davor hat checkpointmedia den Stammgastraum neu gestaltet, bis hin zur Beleuchtung.